Landfrauenverein Schlamersdorf und Umgebung
Landfrauenverein Schlamersdorf und Umgebung

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Berichte

Qigong-Schnupperkurs

Am Freitag, 10.08.2018 trafen sich 15 Frauen um 14.00 Uhr im Gemeindehaus in Schlamersdorf, um an einen Qigong-Schnupperkurs teilzunehmen.  Nach der Begrüßung von Margret Rahlf, stellte sich Nanni Braasch kurz vor. Einige Landfrauen kannten Nanni schon, weil sie in Bosau Kurse leitet, die die Volkshochschule Bosau anbietet, z.B. Wirbelsäulengymnastik, Sport-Mix und auch Qigong.

Qigong beruht auf Atem-, Körper-, Bewegungs- und Konzentrationsübungen.  Durch die Übungen sollen Blockaden im Körper aufgelöst werden. Qigong wird zur Gesundheitspflege, Entspannung und Vorbeugung praktiziert.

Und dann ging es los. Nach Anleitung von Nanni machten wir dann bis ca. 15:00 Uhr einige Übungen. Wir hatten viel Spaß.

Um ca. 15.15 Uhr endete dann diese Veranstaltung.

 

Bericht: Manuela Gloe

 

 

Bilder: Manuela Gloe und Silke Kelting

Modenschau 28.04.2018

Am 28.04.2018 war es soweit,

unsere Modenschau mit Nicole Schoel

von der „Kleine Modeecke“ in Bad Segeberg konnte beginnen.

 

Wir trafen uns in der Turmschänke in Seedorf.

Verena Schinkmann schminkte die Models.

 

Nach der Begrüßung durch Frau Rahlf und der Stärkung

des hervorragenden Büfetts ging es endlich mit der Modenschau los.

 

Nicole Schoel führte uns durch die neue Sommerkollektion 2018.

Besonders interessant waren die T-Shirts die man von beiden Seiten

tragen konnte.

Danach konnten wir noch stöbern und die eine und

andere fand noch das passende Outfit.

 

Frau Rahlf stellte noch kurz die nächsten Veranstaltungen vor.

 

Danke sagen

Nicht die Glücklichen sind dankbar,

es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

 

Ein gelungener Abend.

 

 

 

Bericht von Katrin Schwarze-Stegmann

 

Krokusblüte nach Husum und Nolde-Museum in Seebüll am 23.03.2018

Bilder: Manuela Gloe 

 

Am 23.03.2018 ging es zur Krokus Blüte nach Husum.

Auf den Weg nach Husum hatten wir einen Militärkonvoi vor uns.

Ein Tag vor dem Krokus Blütenfest und dem ersten Jahr wo es

einen Krokusblüten König gibt.

Leider waren die schönen Blüten noch versteckt, aber man konnte

sich vor stellten wie schön es sein musste.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch den Park,

ging es zum Mittagstisch mit Blick aufs Wasser.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Seebüll ins Nolde Museum.

Dort gab es viel über das Leben von Hr. Nolde zu erfahren und sehen.

Weiter ging es nach Stedesand ins Cafe Zauberbuche, dort erwarteten uns zauberhafte und köstliche Torten in einem ehemaligen Pastorat.

 

Bericht von Katrin Schwarze-Stegmann

 

Krokusblüte Dorfplatz Leezen / Bilder von Katrin Schwarze-Stegmann

,,Fit & Engagiert" Zertifikate im Schloss

 

Die Absolventinnen des 14. Lehrgangs

,,Fit & Engagiert" erhielten

auf dem LandFrauenforum in Kiel

ihre Zertifikate. Sie haben an allen

sechs Bausteinen der verbandsinternen

Qualif izierung teilgenommen.

Jeweils an Freitagen und

Sonnabenden setzten sich die Frauen

mit ihren Stärken und Fähigkeiten

auseinander, schulten sich rhetorisch

und lernten die teamorientierte

Arbeitsweise kennen. Neben

rechtlichen und organisatorischen

Aspekten der Vereinsarbeit beschäftigten

sie sich auch mit dem

Konfliktmanagement. Außerdem

bietet die Qualifizierung gute Möglichkeiten,

Mitstreiterinnen aus anderen

Vereinen kennenzulernen.

Dieses Jahr startet die 15. Reihe.

Einige Plätze sind in den einzelnen

Bausteinen noch frei. lnfos und Anmeldung

unter www.landfrau-sh.

 

 

 

 

Spieleabend 26.02.2018

Der  Spielabend  fand am 26. Februar 2018 im Haus der

 Gemeinde in Garbek statt.

Margret Rahlf begrüßte alle Anwesenden.

Sie stellte noch kurz die nächsten Veranstaltungen vor.

 

Katrin berichtet über die Seminarreihe „Fit und Engagiert“, die Sie

im Februar abgeschlossen hat.

 

Während  gemeinsam Suppe und Brot gegessen wurde.

Hat uns Frau Burmester über die „Rinkiekers“ informiert.

 

Ein ehrenamtlicher Besuchsdienst für ältere Menschen.

Eine Gruppe von Frauen und Männern ,die sich ehrenamtlich

für ältere Menschen engagieren. Das Angebot ist kostenfrei.

Die „Rinkiekers“ wollen so die Lebensqualität der älteren

Generation verbessern, Isolation und Vereinsamung entgegenwirken.

Sie unterstützen auch und

 beantworten Fragen, wie z.B. Wo bekomme ich Hilfsmittel?

                                                 Welche Anträge muss ich stellen?

Weitere Informationen finde wir auch

 unter www.pflegestuetzpunkt-se.de

 

Danach wurde gespielt was das Zeug hält.

Die wunderschönen Blumenpreise gingen mit Ihren

strahlenden Gewinnern nach Hause.

 

 

Bericht von Katrin Schwarze-Stegmann

 

 

Kinoabend 06.02.2018

Am 06.Februar 2018 war es mal wieder soweit,

das Kino in Bad Segeberg füllte sich mit lauter Landfrauen.

Frau Lohse begrüßte die Landfrauen zu dem Film

„Victoria und Abdul“eine britisch-amerikanische Filmbiografie

 und wünschte einen schönen Abend.

 

Im Jahr 1887 feiert die britische Königin Victoria mit einem

prachtvollen Fest ihr 50. Thronjubiläum.

 

Während der Feierlichkeiten lernt die Monarchin den jungen

Indischen Bediensteten Abdul Karim kennen,

der extra anlässlich des Jubiläums nach Großbritannien gereist war.

 

Nur kurze Zeit später nimmt die exzentische Königin den jungen

Inder in ihr Gefolge auf, was ihre Familie und Berater ebenso

verblüfft wie vor den Kopf stößt.

 

Die außergewöhliche Freundschaft der beiden erzeugt

 jedoch auch schnell Missgunst und Neid unter

 den übrigen Menschen am Hofe.

 

 

Bericht von Katrin Schwarze-Stegmann

 

Jahreshauptversammlung 2018

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am 02. Februar 2018 ,

im Restaurant „Weiße Taube „ in Seekamp statt.

Die 1. Vorsitzende Margret Rahlf begrüßt die Anwesenden,

insbesondere Jutta Neuber sowie Pastor Meyer und Herrn Harm von der Segeberger Zeitung.

Dann wurde gemütlich Kaffee getrunken und man hat sich ausgetauscht.

Es wurde an die verstorbenen Mitglieder gedacht.

Als neue Beisitzerin wurde Margrit Thrams gewählt und als Kassenprüferin Angelika Vadersen.

 

Die neuen Mitglieder wurden begrüßt .

Lieselotte Kickbusch-Eck als anwesendes neues Mitglied wurde ein Stoffbeutel des LF-Vereins überreicht.

 

Nach dem Jutta Neuber die Grüße vom Kreisverband Segeberg sowie vom Landesverband ausgerichtet hat, teilt Sie mit dass es Ihr letztes Jahr als Kreisvorsitzende ist.

Sie weist auf den Termin ,am Mittwoch 21.11.2018 um 19.00 Uhr, im Theater Wahlstedt hin.

Dr. Anne Fleck ( Ernährungs- Doc) ist zu Gast. Es wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben.

Pastor Meyer weist darauf hin, dass ab ca. Mitte Mai Bauarbeiten in der Kirche Schlamersdorf beginnen.

Der Erntedankgottesdienst 2018 findet nicht in der Kirche statt.

Er berichtet weiter, dass Jutta Neuber in die Synode der ev. Kirche Schlamersdorf  gewählt wurde.

Margret Rahlf stellt die neuen T-Shirts und Schürzen des Vereins vor.

Bei Interesse können sie käuflich erworben werden.

Sie weist außerdem auf die neuen Flyer hin.

Als Überraschung übernahm die Vereinskasse ,die Bezahlung der Kaffeetafel für alle.

 

Um 16:30 Uhr wünschte uns Margret Rahlf einen guten Heimweg.

 

Bericht von Katrin Schwarze- Stegmann

 

Fahrt nach Hildesheim vom 09.12.-10.12.2017

Vom 09.12.2017 bis 10.12.2017 fand unsere letzte Fahrt dieses Jahres statt. Es ging mit dem Busunternehmen Peters  zum Weihnachtsmarkt nach Hildesheim. Abfahrt war am Samstag, 09.12.2017 um 7.00 Uhr in Schlamersdorf. Wir fuhren über Garbek und Bad Segeberg, wo auch noch Teilnehmer der Fahrt  zustiegen. Insgesamt waren es 37 Teilnehmer, darunter zwei Männer. In Bad Segeberg waren wir dann vollzählig.

Der Busfahrer Norbert Rau stellte sich kurz vor und dann begrüßte Margret Rahlf die Gäste und stellte kurz das Programm der nächsten zwei Tage vor. Außerdem berichtete sie, dass der Basar in Schlamersdorf wieder einmal ein voller Erfolg war, 29 Torten wurden gespendet.

Von 9.00 Uhr bis 9.30 Uhr machten wir eine kurze Kaffeepause. Um ca. 11.00 Uhr waren wir in Hildesheim. Um 11.30 Uhr begann dann der Stadtrundgang durch die Hildesheimer Innenstadt. Hildesheim ist eine Stadt in Niedersachsen mit ca. 100.000 Einwohnern rund 30 km von der Landeshauptstadt Hannover entfernt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam einen Stadtführer. Bei dem Stadtrundgang haben wir den Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz gesehen. Alle Jahre wieder verwandeln festlich geschmückte Stände die Hildesheimer Innenstadt in einen Weihnachtsmarkt, der zum Bummeln und Genießen einlädt.

Außerdem haben wir die Michaeliskirche und den  Dom gesehen.  Besonders beeindruckend in der Michaeliskirche ist die bemalte Holzdecke, die im 13. Jahrhundert entstand. Der Hildesheimer Dom ist eine der ältesten Bischofskirchen Deutschlands. Gemeinsam mit der Michaeliskirche zählt der Dom zum UNESCO Weltkulturerbe.

Ca. 13.30 Uhr endete dann der interessante Rundgang. Am Bus erwartete uns dann der Busfahrer mit Glühwein, was super war, denn wir waren nach dem Stadtrundgang ziemlich durchgefroren.  Gegen 14.00 Uhr waren wir dann im Novotel Hildesheim. Im Novotel Hildesheim trifft historische Architektur auf modernen Komfort. Vom 4-Sterne-Hotel im denkmalgeschützten Gebäude war es nicht mehr weit zum Marktplatz.

Da noch nicht alle Zimmer fertig waren, ließen wir unsere Koffer an der Rezeption und der Busfahrer fuhr uns um 14.30 Uhr zum Weihnachtsmarkt. Von da an hatten wir den Tag zur freien Verfügung. Es gab viele Möglichkeiten, um etwas zu unternehmen. Man konnte auf dem Weihnachtsmarkt etwas essen und Glühwein trinken, einkaufen gehen, essen in einem netten Restaurant oder sich den Weihnachtsmarkt im Dunkeln mit der schönen Beleuchtung ansehen. Viele haben diesen schönen Tag in der gemütlichen Bar des Hotels ausklingen lassen.

Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück war dann um 10.00 Uhr Abfahrt. Um ca. 10.45 Uhr kamen wir dann zum Christkindlmarkt auf Schloss Oelber im Landkreis Wolfenbüttel an. Um 11.00 Uhr war Einlass und wir hatten bis 14.30 Uhr Zeit, um diesen Weihnachtsmarkt in aller Ruhe genießen zu können. Auf dem Gelände des Schlosses boten über 100 Aussteller an, was das Herz begehrt: unter anderem Schmuck, Kerzen, weihnachtliche Deko-Artikel, Kleidung. Es gab viel zu sehen. An Leckereien gab es Wildspezialitäten, Flammkuchen, Burgunderbraten, asiatische Spezialitäten und vieles mehr.

Um 14.30 Uhr war dann Abfahrt. Es ging wieder in Richtung Heimat. Von ca. 16.10 Uhr bis 16.40 Uhr war dann nochmal eine Pause.

Gegen 18.30 Uhr waren wir dann wieder in Schlamersdorf. Es waren zwei rundum schöne Tage.

Bericht und Bilder: Manuela Gloe 

Die Drei von der LN: 10.10.2017

Siebzehn Landfrauen und drei Landmänner trafen sich in Lübeck, Herrenholz 10-12, um sich die Produktion einer Tageszeitung vorführen zu lassen. Wir trafen uns in der Eingangshalle der Lübecker Nachrichten und waren sehr gespannt auf das Kommende. Alle hatten sich vorab schon diverse Fragen zurechtgelegt, die so ziemlich alle beantwortet werden wollten.

Pünktlich um 20.00 Uhr wurden wir in den „Begrüßungsraum“ der LN gebeten. Drei Personen aus dem Medienhaus wollten uns nach einer kleinen Einführung mit Film durch das Verlagsgebäude führen und alle Fragen beantworten. Frau Luther als freigestellte Personalrätin, Herr Niemann als inventarisierter, ehemaliger Mitarbeiter und Sarah vom Marketingbereich, die versuchte , uns für LN – Online zu begeistern. In ihrer Einschätzung über die LN waren sich die Drei einig :

„ Wir vertreten eine regionale Abo-Zeitung, wir sind keine Welt-Zeitung. Das Regionale ist unser Hauptthema und das ist auch die Stärke unserer LN.“

Der kurze Film führt uns durch die Geschichte des Verlagshauses . Interessante Informationen über die Lübecker Nachrichten, die uns als Besucher aufhorchen lassen: die LN gibt es jetzt seit 135 Jahren. 1882 wurde der „General-Anzeiger, als Vorgängerzeitung der Lübecker Nachrichten, von Charles Coleman (1852–1936), dessen Familie aus Schottland stammte, gegründet. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs gab die britische Militärregierung ab Mitte Mai durch britische Presseoffiziere wie den Historiker Captain Arthur Geoffrey Dickens zunächst das Lübecker Nachrichtenblatt, später die Lübecker Post, heraus. In der allerersten Phase betrug der Umfang oft nur eine Seite. Am 28. März 1946 wurde die Lizenz für die Lübecker Nachrichten vergeben. Die erste Ausgabe erschien am 3. April 1946.

Zwischen Nordwest -Mecklenburg und Fehmarn sind heute täglich ca. 1500 Zusteller unterwegs , die die druckfrische Zeitung bis zum Frühstück in die Briefkästen der rund 100 000 Abonnenten stecken. Als führende regionale Tageszeitung hat die LN ca. 246.000 Leserinnen und Leser. Auf der Homepage der LN ist dazu zu lesen : „ Als unverzichtbarer täglicher Begleiter nimmt der Verlag somit unmittelbaren Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung und trägt eine hohe Verantwortung, der es jeden Tag gilt, mit gründlicher Recherche, gutem Service sowie Leserorientierung gerecht zu werden.“

Unsere Ehrfurcht vor der Zeitung steigt und als Leser hatten wir nun das Gefühl, Teil einer langen Geschichte der größten Regionalzeitung Schleswig – Holsteins zu sein.

Grund genug für unsere „Drei von der LN“ , mit dem Rundgang zu beginnen. Über Treppen und lange Flure gelangen wir zuerst in die Schaltstelle einer Zeitung:

In der zweiten Etage des LN-Verlagsgebäudes in Lübeck sitzen die Zeitungsmacher der Hauptredaktion im „Newsroom“ : die Chefredaktion und die Redakteurinnen und Redakteure der Ressorts Politik, Norddeutschland/Wirtschaft, Sport, Kultur/Zeitgeschehen/Medien und Magazin/Service. Dies ist der Raum, in dem die Fäden aller Nachrichtenkanäle zusammenlaufen und wo auch die aktuellen Nachrichten des Weltgeschehens bis zum Andruck um 22.30 Uhr verfolgt und gegebenenfalls ins Blatt „gehoben“ werden.

Hier entstehen die „Mantelseiten, der Sportteil und das Service-Magazin“. Die Mantelseiten bezeichnen das erste „Buch“ der Lübecker Nachrichten mit Themen aus Politik und Wirtschaft, Norddeutschland, der Kultur sowie Meinungen, Blickpunktthemen und dem Weltspiegel. Besonderheit der Mantelseiten: Sie erscheinen unverändert als erstes Buch in allen acht LN-Lokalausgaben. Gleiches gilt für den Sportteil und das Service-Magazin. Die zentrale Hauptredaktion (RSG) arbeitet ausgabenunabhängig für die Gesamtauflage der Lübecker Nachrichten.

Rund 70 Redakteurinnen und Redakteure in den Ressorts der Hauptredaktion stellen Tag für Tag sicher, dass den Leserinnen und Lesern frühmorgens aktuelle, umfassende und gut recherchierte Berichterstattung als gedruckte Zeitung und online als e-Paper zur Verfügung stehen. Der Redakteur vom Dienst und auch die Lokalredakteurin für Ostholstein, informieren uns über das Sammeln und Anordnen von Nachrichten. Bis 21 Uhr sind wohl so ca. 2000 Agenturmeldungen „eingegangen“. Gleichzeitig läuft auf einem überdimensionalen Bildschirm gerade Messis Rettungsaktion zur Teilnahme an der Fußball – WM. Sechs Augen schauen besonders genau in diese Richtung… Als Farbpunkte zwischen all den dunklen PC- Monitoren stehen gelbfarbige Duden zur Beachtung der Grammatik. Eine Besucherin kann es sich nicht verkneifen: “Manche Artikel haben so viele Fehler, dass man am Einsatz der Duden Zweifel haben muss.“

Nun geht es in die unteren Bereiche des Hauses in den „Geschichtskeller“ .

An einem verglasten Modellbau erklären Frau Luther und Herr Niemann die Ausdehnung des gesamten Verlagsgebäudes. Beide weisen darauf hin, dass Teile der Konstruktion eigentlich schon hätten herausgetrennt werden müssen, „weil da sowieso nix mehr passiert..“ Frau Luther (!) geht auf den geschichtsträchtigen Einsatz der Druckformen ein und erklärt den spiegelverkehrten Drucksatz der Buchstaben. Sie selbst habe das Drucken einmal erlernt und auch eine Prüfung nach Gutenbergs Art bestanden. Gute Drucker schafften über 1500 (!) Letter pro Stunde.

Während der Ausführungen wird unsere Gruppe von zwei herumirrenden Damen gestört, die auf den langen Fluren und Gängen verzweifelt nach dem Ausgang suchen. Ihnen konnte geholfen werden. Herr Niemann ergänzt ein paar Details zu Veränderungen im Druck:

1959 ging eine MAN-Zweirollen-Rotationsmaschine in Betrieb.

1982 wurde der Bleisatz durch den Fotosatz abgelöst; die Abteilungen sind seitdem per Computer vernetzt.

1985 erscheint die Lokalausgabe „Segeberger Nachrichten“ erstmalig

Seit 1986 wird im Rollenoffsetverfahren gedruckt und die Lübecker Nachrichten erwerben 50 % von Basses Blatt. Bei dieser Mitteilung horchen wir auf, wissen wir

doch, dass in Bad Segeberg die Anlaufstellen für LN und BB im selben Gebäude sind.

Am 14. Oktober 1991 erschien die erste Zeitungsausgabe im Ganzseitenumbruch.

Nach diesen vielfältigen Informationen haben alle eine Pause verdient. In der Mitarbeiterkantine ist für uns alle ein Imbiss vorbereitet. Hier sind endlich wieder Möglichkeiten, sich in der Gruppe auszutauschen und Eindrücke zu verarbeiten.

Nach gut zwanzig Minuten haben wir unsere Wurst- und Käsestulle verspeist und mit einem guten Schluck runtergespült. Während der Pause geht auch Sarah von Tisch zu Tisch, um uns die Vorteile einer „Lesebeteiligung online“ nahezubringen. Ein schickes Tablet erregt die Aufmerksamkeit so mancher Besucherin.

Weiter geht der Rundgang und es wird auch langsam Zeit, denn die ersten Rotationsmaschinen machen sich schon lautstark bemerkbar. Pünktlich um 22.30 Uhr, setzen sich die riesigen Druckwalzen in Bewegung. Während der Lärm im Hintergrund ansteigt, schauen wir uns die tonnenschweren Papierrollen an und nehmen auch mal ein unbeschriebenes Blatt vor den Mund, um zu spüren, wie es knistert und riecht. Auf der Empore über dem Produktionsraum erhalten wir aus dem „Kaugummiautomaten“ einen Ohrschutz, der den Besuch nahe an der Arbeit erträglicher macht. Wenn die Rotation zum Wechsel der Druckplatten einmal schweigt, hat Herr Niemann gleich ein paar Hinweise parat. Frage:“ Woher wissen denn die Mitarbeiter, welche Platte aufgelegt werden muss?“ Antwort (Originalton) : „ Erfahrung und Durchblick.“ Interessant auch der Einwurf der Reklamesendungen: maschinell aus einer „Stapelentlassmaschine“. Kurz vor dem Verlassen der Produktionshalle erhält jeder schon mal ein Vorabexemplar der LN vom nächsten Tag. „Toll, ich weiß heute schon, was morgen in der Zeitung steht.“ Der Lokalteil ist „Lübeck“ ,wie seit dem „Generalanzeiger“. Von den acht Lokalausgaben geht die Segeberg - Ausgabe ziemlich am Schluss in den Druck.

Im Begrüßungsraum werden wir gegen 23.30 Uhr von unseren Gastgebern mit der vierhändigen Darbietung, wie Reklame in die Zeitung kommt und herzlichen Worten verabschiedet Es war eine hochinteressante Führung durch das Verlagsgebäude, und die LN darf uns jetzt gerne „schwarze Finger“ bereiten.

 

Bericht : Hans-Joachim Bolda, Garbek

Reise nach Rügen mit Fahrradtour vom 15.09.-17.09.2017

Freitag, 15.09.2017

Am Freitag, 15.09.2017 fuhren wir mit dem Busunternehmen LandLust mit 15 Teilnehmern nach Rügen. Treffen war um 7.00 Uhr in Schlamersdorf. Gegen 9.45 Uhr hatten wir unser erstes Ziel erreicht: Gut Dalwitz. Gut Dalwitz ist seit 1349 im Besitz der Familie Bassewitz. 1992 pachtete Dr. Heino Graf von Bassewitz das großelterliche Gut und stellte es auf ökologischen Landbau um. Wir hatten erst eine Führung von Graf von Bassewitz und haben viel von der Landwirtschaft auf Gut Dalwitz erfahren. Auf dem Gut gibt es Rinder, Hühner, Criollos (Westernpferde) und seit 2007 eine Biogasanlage. Danach erzählte uns Frau von Bassewitz viel von den über 20 Ferienwohnungen und ihrem Leben mit den drei Kindern auf dem Gut.  Gegen 11.30 Uhr gab es einen kleinen Imbiss.  Nach dem Essen fuhren wir dann weiter.

Gegen 14.30 Uhr waren wir in Ralswiek, wo zwischen Juni und September auf einer Naturbühne in wunderschöner Umgebung mit Blick auf die Ostsee die Störtebeker Festspiele stattfinden.  Auch Konzerte finden dort statt. An diesem und nächsten Abend sollte ein Konzert der Gruppe Santiano dort stattfinden , deshalb konnten wir leider nur von weitem einen Blick auf die Bühne, auf der die Gruppe Santiano gerade probte, werfen.

Wir fuhren weiter zum Baumwipfelpfad. Dort kamen wir ca. 15.30 Uhr an. Im Mai 2013 eröffnete das Naturerbe Zentrum Rügen mit Baumwipfelpfad und Erlebnisausstellung. Der 40 m hohe Turm ist das Highlight.  Man hatte einen angenehmen Aufstieg und eine tolle Aussicht.

Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Prora an. Dort wollten wir zwei Nächte in der Jugendherberge verbringen. Die Jugendherberge liegt direkt am schönen und breiten Sandstrand von Rügen. Prora ist ein Vorort von Binz, einem sehr beliebten Ostseebad. Die Jugendherberge befindet sich im ehemaligen KdF- Bau, dem längsten Haus der Welt.  Nach langer Wartezeit  wurden uns schließlich die Zimmer zugeteilt. Es handelte sich um Vierbettzimmer. Der Busfahrer sollte tatsächlich im Vierbettzimmer mit drei Frauen übernachten. Nach langem Hin und Her bekam der Busfahrer dann sein eigenes Zimmer. Nach dem Betten beziehen ging es dann zum Abendessen. Das Abendessen war sehr gut.

Um 19.30 Uhr fuhr uns dann der Busfahrer nach Binz. In Binz war Duckstein-Festival, daher waren in Binz noch viele Leute unterwegs. Entlang der Seepromenade waren viele Verkaufsstände aufgebaut, es gab Livemusik und das kulinarische Angebot war sehr vielfältig.  Es war ein schöner Abschluss dieses Tages. Zurück wollten wir dann mit einem Taxi.  In ganz Binz war nicht ein Taxi zu sehen, so dass wir schließlich mit dem Linienbus um 22.08 Uhr wieder nach Prora fuhren.

Samstag, 16.09.2017

Frühstück in der Jugendherberge war von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr.  Nach einem guten Frühstück mussten wir uns leider von Margret Rahlf verabschieden, weil sie krank war und es ihr so schlecht ging, dass sie sich von ihrem Mann hat abholen lassen. Um 9.00 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus nach Altenkirchen, wo wir gegen 10.00 Uhr ankamen. Wir nahmen unsere Fahrräder in Empfang.  Auch unser Radbegleiter Andreas erwartete uns dort.  Dann ging es bei strahlendem Sonnenschein los.

Wir haben Wiek gesehen, einen beliebten Urlaubsort auf Rügen, Kap Arkona, wo einige von uns den Leuchtturm hochgingen und die Aussicht genossen haben und das idyllische Fischerdörfchen Vitt, wo man sich mit Fischbrötchen oder geräuchertem Fisch stärken konnte.  Auf unserer Fahrradtour sind wir Wege gefahren, die die schönsten Ausblicke auf die  Ostsee boten. Zur Kaffeepause kamen wir in Putgarten auf dem Rügenhof an. Der Rügenhof ist ganzjährig geöffnet. In dem alten restaurierten Gutshof gibt es viele Werkstätten und Läden, daher gab es dort viel zu sehen. Für das leibliche Wohl sorgten u.a. das Rügenhof Café mit einem vielseitigen Kuchensortiment, die Rügener Kaffeerösterei und die Fischräucherei. Dort haben wir dann gemütlich Kaffee getrunken. Es war so schönes Wetter, dass man draußen sitzen konnte. Danach ging es dann zum Endspurt. Die Fahrradtour ging bis 17.00 Uhr. Wir sind knapp 40 km gefahren.

Mit dem Bus fuhren wir zurück zur Jugendherberge. Nach dem Abendessen verbrachten wir dann noch einen schönen Abend in Binz beim Duckstein-Festival. Der Busfahrer hat uns um 19.30 Uhr hingefahren. Um 21.15 Uhr war dann wieder Treffen am Bus und es ging wieder zurück nach Prora zur Jugendherberge.

Sonntag, 17.09.2017

Unser letzter Tag war angebrochen. Nach dem Frühstück hatten wir tatsächlich Zimmerkontrolle. Es musste gefegt und der Müll rausgebracht werden. Fenster putzen und feudeln mussten wir aber nicht.

Um 9.00 Uhr war dann Abfahrt. Wir trafen uns um 9.45 Uhr mit unserer Reiseführerin in Baabe, um einiges von der Halbinsel Mönchgut zu sehen. Weiter ging es nach Gager. Dort war der Startpunkt für die Wanderung in die Zickerschen Berge. Die höchste Erhebung ist über 60 m hoch. Die Hügellandschaft besteht aus Wiesen und Weidenflächen. Es war eine sehr schöne Wanderung und für jeden machbar. Wir genossen den herrlichen Tag und die wunderschöne Aussicht. Ziel unserer Wanderung war Groß Zicker. Dort machten wir dann eine kleine Pause, in der jeder etwas essen und trinken konnte.

Danach besichtigten wir das Pfarrwitwenhaus und die Kirche. Seit 1720 bot das Pfarrwitwenhaus den Pfarrwitwen bzw. den späteren Mietern ein sehr bescheidenes Heim. Heute gehört dieses Haus zu den bekanntesten Häusern auf Rügen und wird für Ausstellungen genutzt.

Gegen 14.30 Uhr brachten wir unsere Reiseführerin zurück nach Baabe. Wir hatten jetzt viele interessante Informationen von der Halbinsel Mönchgut.

Danach ging es weiter zum Biogut Wardow. Im Jahr 2012 wurde das Gut Wardow neu gegründet. Wir wurden von Dr. Grimme erwartet, der uns über das Gut führte. Gut Wardow ist ein Betrieb, der Zweinutzungshühner in Mobilställen hält. Spezialisiert haben sie sich auf eine alte französische Zweinutzungsrasse, die Les Bleus. Diese Rasse eignet sich sowohl zur Produktion von Eiern als auch zur Erzeugung eines sehr geschmackvollen und hochwertigen Fleisches. Auch Schafe und Büffel leben auf Gut Wardow. Nach der interessanten Führung hatte Frau von Kuick noch einen Imbiss vorbereitet, wo wir uns von dem leckeren Geschmack des Hühnerfleisches überzeugen konnten. Nach dem Essen gab es auch noch Kaffee und Kuchen.

Es ging weiter Richtung Heimat. Gegen 21.15 Uhr kamen wir in Schlamersdorf an. Es war ein superschönes Wochenende. Wir haben viel gesehen und erlebt und das Wetter hat sich wirklich von seiner besten Seite gezeigt.

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Tagesausflug nach Hamburg am 14. Juli 2017

Der etwas andere Stadtrundgang
Fragen Sie mal in Hamburg einen Pastor nach dem Weg zum Bahnhof. „ Sie gehen an der Jacobikirche an der Steinstraße vorbei, in der Ferne sehen Sie den hoch aufragenden Turm der Petrikirche an der Mönckebergstraße, dann gehen Sie an der Katharinenkirche vorbei, gehen um die Micheliskirche herum und sehen schon fast die Rückseite des Bahnhofs.“ Fragen Sie hingegen einen Freund des kühlen Tropfens bekommen Sie eine völlig neue Wegbeschreibung: „Du gehst an Angie's Nightclub vorbei und immer geradeaus bis zu Rosi's Bar, dann siehst Du schon Luba Luft und dann geht’s nur noch ein paar Kurven weiter bis zum Möwe Sturzflug und denn bist Du auch schon gleich da.“
Wir fuhren in die Steinstraße und besuchten die Obdachlosenunterkunft Hinz & Kuntz. Dort treffen wir auf Chris, der mit Kaffeetasse in der Hand auf uns wartet. In der anderen Hand hält er eine Flasche Erdbeermilch (!). Aus beiden Getränken nimmt er dann und wann einen Schluck. Eigentlich ist er Verkäufer der Obdachlosen-Zeitung "Hinz und Kunzt" ; aber Chris ist auch Stadtführer mit besonderen Kenntnissen. Er führt heute eine 30-köpfige Gruppe von Landfrauen, zum Teil mit Anhang , in einen kleinen Aufenthaltsraum, der unterschiedlich bestuhlt ist. Alle finden einen Platz und Chris kassiert zu Beginn erstmal die Teilnahmegebühr für den anschließenden Rundgang. Nach sorgfältiger Prüfung des Betrages wird noch eben eine Quittung ausgestellt und dann beginnt für die Zuhörerinnen und Zuhörer das Eintauchen in eine andere Welt. „Ihr dürft alles fragen was ihr über Obdachlosigkeit wissen wollt – die Chance kommt so schnell nicht wieder”, sagt Chris zur Begrüßung. Er wird die Gruppe an diesem wunderschönen Sonnentag als Stadtführer zu den „Nebenschauplätzen” in der Hamburger City bringen. Nicht zum Michel, zum Hafen oder auf die Reeperbahn geht diese Tour, sondern zu Anlaufstätten für Wohnungs- und Obdachlose rund um den Hauptbahnhof.
"Es kommen alle", sagt Chris, "Banker, Polizisten, Schulklassen. Sie sollen lernen.“ Die Besucherinnen und Besucher wollen Infos über 'ne Welt, die so dermaßen weit weg ist.. "Manchmal sehen wir Obdachlose und wissen nichts über sie." Die Teilnehmer fragen die Dinge, die sie schon immer wissen wollten.
Bevor die Stadtführung beginnt, erzählt Chris von seinem eigenen Schicksal: „Obdachlose haben das Problem, dass sie depressiv sind, das sie meistens eine oder mehrere Suchterkrankungen haben”, sagt er. Der 50-Jährige ist durch einen persönlichen Schicksalsschlag auf der Straße gelandet. Er kennt alle Facetten : Leben auf der Platte, Alkoholismus („…mit einer Flasche Wodka am Tag hab ich angefangen, am Ende brauchte ich drei.., mit Drogen habe ich gar nicht erst angefangen, ich war stark verliebt; aber meine Lebensgefährtin ist dann verstorben…“)
Chris: „ Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich die meisten Obdachlosen einfach eine Scheinwelt aufbauen, aus der Obdachlosigkeit eigentlich rauswollen und eine eigene Wohnung haben möchten. Es ist ein Problem, das umzusetzen. Weil man ja nicht umsonst auf der Straße gelandet ist, da gibt es ja einen Hintergrund. Die meisten haben einen Schicksalsschlag erlebt. Und dann haben sich manche vier,
fünf Wohnungen angeguckt und jedes Mal eine Absage gekriegt, da läufst du gegen Windmühlen. Und irgendwann gibst du auf. Und je länger du auf der Straße lebst, desto schwieriger ist es, das normale Leben umzusetzen.“
Nach seinem Vortrag beginnt der Stadtgang. Seine Besucher sind nicht mehr ganz so fröhlich wie bei der Ankunft an der Steinstraße.
Dies ist ein spezieller Stadtrundgang. Er zeigt keine Wahrzeichen, nicht den Michel, nicht die Speicherstadt. Trotzdem zeigt er Plätze und Orte, die genauso zu einer Großstadt gehören wie das Rathaus. Es sind die Plätze der Obdachlosen. Die Gruppe macht sich auf den Weg durch die Stadt. Die erste Station draußen ist die City-Hof-Passage in den Hochhäusern zwischen Kloster- und Johanniswall. Ein wenig trostlos und verlassen sieht es hier aus – jenseits der nahen, schicken Einkaufsstraße. Aber für die Wohnungslosen ist hier eine wichtige Anlaufstelle – der kirchliche „StützPunkt” der Caritas. „Hier können Obdachlose ihre Habseligkeiten einschließen. Und es gibt Duschen und Toiletten”, erzählt Chris. Unterstützt wird die Einrichtung vom Runden Tisch St. Jacobi - einem Zusammenschluss der Kaufleute und der sozialen Initiativen in der Hamburger Innenstadt und der Sozialbehörde. Vorbei am „Übernachtungshaus Jona”, einer Einrichtung der Stadtmission mit Familienzimmern für Wohnungslose, geht es weiter und Chris erzählt von dem Ärger mit der Behörde, und später, am Bahnhof, erklärt er, warum vor der Wandelhalle immer klassische Musik gespielt wird. "Sie wollen uns hier vertreiben", sagt er. Im Eingangsbereich eines Kaufhauses an der Mönckebergstraße, dort, wo sonst die Obdachlosen nachts im Eingang lagen, sind Düsen, links und rechts in die Mauern eingelassen, Wasserdüsen. "Nachts automatische Reinigung", steht da. "Sie wollen uns loswerden.“ Ein paar Meter weiter erklärt unser Stadtführer das Drob - Inn, eine Beratungsstelle für Drogensüchtige mit einem Raum, in dem Rauschmittel unter Aufsicht konsumiert werden dürfen. Endstation der Tour ist schließlich die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof. Hier können Obdachlose sich auch tagsüber aufhalten und aufwärmen. Einige Teilnehmer haben zu Beginn im Aufenthaltsraum ein Sonderheft von Hinz&Kuntz bestellt und erhalten es nun am Ende unseres Weges. Chris hatte die Büchlein allesamt den ganzen Weg getragen. Er hätte sie auch am Beginn des Rundganges anbieten können. Der circa zweistündige Rund-gang führte vorbei an Orten, die in keinem Reiseführer erwähnt werden: Wohnheim statt Hotel Atlantik, Tagesaufenthaltsstätte statt Alsterpavillon, Drogenberatungsstelle statt Passagenbummel. „Es geht nicht darum, Sensationslust zu befriedigen.“ Die Stadtführer wollen Verständnis für die Welt der Betroffenen wecken. Und zeigen, dass die Stadt für alle offen bleiben muss.
Außerdem sind durch den Stadtrundgang zwei Teilzeit-Arbeitsplätze für ehemals Obdachlose entstanden.
Das Mittagessen in historischen Räumen Am Bahnhof wurden wir von Chris entlassen, durchquerten die Bahnhofshalle und stiegen in unseren Bus. Nach wenigen Fahrtminuten erreichten wir den Parkplatz hinter der Michaeliskirche (Michel). Von dort ging es zu Fuß 100 m weiter zu den “Krameramtsstuben“ . Ein echtes Stück Hamburger Geschichte erwartete uns - am Fuße des Michel gelegen. Am Ende eines historischen Gässchens mit Hamburger Hofbebauung, wie es für das 17. Jahrhundert typisch war, konnten wir unser Restaurant betreten. Befanden wir uns gerade noch im Getümmel der Großstadt, so konnten wir hier in ein Stück hanseatische Tradition entfliehen. Ursprünglich als Wohnungen für Krämer-Witwen gedacht, finden sich dort die urigen »Krameramtsstuben«. Das gemütliche Ambiente und die herzliche Gastlichkeit
haben uns überzeugt. Mit Sicherheit ist das Lokal nicht nur bei Hamburger Jungs und Deerns beliebt.. Trotz moderner Einflüsse, die in die Speisen Einzug gehalten haben, hat sich das Restaurant seinen antiken Charme bewahrt. Jeder von uns erhielt ein laminiertes Kärtchen mit dem Hinweis auf sein Wunschgericht. Reichlich Fisch wurde aufgetragen. Es hat allen geschmeckt , und die Preise waren angemessen. Der Besuch auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie
Unser Verdauungsspaziergang führt uns über eine lange Holzbrücke mit Aussicht auf die Speicherstadt. Auf diesem Bretterweg mit Geländer rechts und links lässt uns nicht vom Weg abkommen. So erreichen wir den gläsernen Neubau der Elbphilharmonie. Sofort wird klar, dass nicht nur William und Kate den Weg zur öffentlichen Aussichtsplattform Plaza gefunden haben. Hier haben die Hamburger einen echten Publikumsmagneten errichtet, der auch noch Kunst und Kultur in den Hafen bringen soll. Täglich strömen wohl bis zu 15.000 Gäste in die HafenCity, um auf 37 Metern Höhe den Ausblick auf Stadt und Hafen zu genießen. Mit dem Einscannen eines QR-Codes wird der Zutritt erlaubt. Vom Eingangsbereich des Gebäudes an der Ostseite führt eine 82 Meter lange, gebogene Rolltreppe durch die sogenannte Tube aufwärts direkt zum Panoramafenster im 6. Obergeschoss, das den Blick auf den Hafen freigibt. Weltweit ist sie die erste gebogene Rolltreppe – mit einer Fahrtzeit von etwa 2,5 Minuten.
Im Mitteilungsblatt heißt es, dass nicht nur Konzertbesucher oder Hotelgäste, sondern alle, die die Aussicht genießen, die Architektur erkunden oder einfach nur einen Kaffee trinken möchten, auf der Plaza willkommen sind. (Eintritt 2,- €)
Einzelne Bereiche der Plaza sind mit verspiegeltem Glas verkleidet; hier sind dann das Bild der Hafenkulisse, der Himmel und die Kirchtürme der Stadt im Fenster zu bestaunen.
Den Abschluss des Hamburg-Tages bildete bei allerbestem Wetter und Blick auf das imposante Gebäude eine große Portion Eis mit Sahne.
Die Rückfahrt gestaltete sich zügiger als vermutet. Trotz starkem Verkehrsaufkommen und Baustellen erreichten wir unsere Heimatorte pünktlich

Bericht: Hans-Joachim Bolda, Garbek

Tagesfahrt nach Hamburg am 26.05.2017

Am Freitag, den 26.05.2017 fand unsere Tagestour nach Hamburg mit 31 Teilnehmern statt. Wir fuhren mit Kalkbergreisen. Unser Busfahrer hieß Herr Bockholt. Um 8.00 Uhr war Abfahrt in Schlamersdorf. Wir fuhren über Garbek, wo Abfahrt um 8.15 Uhr war.

Unser erstes Ziel bei sehr schönem Wetter war die Redaktion des Straßenmagazins Hinz & Kunzt. Gegen 9.30 Uhr waren wir am Ziel. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam einen Stadtführer. Der Stadtführer unserer Gruppe hieß Chris. Chris erzählte einiges über die Geschichte von Hinz & Kunzt und auch seine traurige Geschichte. Gegründet wurde das Straßenmagazin 1993 und wird von Profis gemacht. Am 6. November 1993 erschien die erste Hinz & Kunzt. Sie wurde 30.000 Mal gedruckt. Nach zehn Tagen waren alle Zeitungen verkauft. Heute liegt die Auflage bei rund 60.000 Heften monatlich. Diese Hefte werden von mehr als 500 Obdachlosen, Wohnungslosen und Ex-Obdachlosen auf der Strasse  verkauft. Ein Heft kostet 2,20 Euro, davon sind 1,10 Euro für den Verkäufer.

Dann begann eine etwas andere Stadtführung. Bei dieser Stadtführung sahen wir z.B. die Bahnhofsmission, die Tagesaufenthaltsstätte und das Drob Inn. Dort bekommen die Drogensüchtigen alles, was sie zum Nehmen der Drogen brauchen. Nur die Drogen müssen sie selbst mitbringen. Gegen 12.00 Uhr kamen wir wieder am Bus an.

Dann fuhren wir zu den Krameramtsstuben zum Mittagessen. Die Krameramtsstuben liegen unterhalb des Michels und wurden früher für Witwen vom Krameramt genutzt. Diese Fachwerkhäuser bilden heute die letzte geschlossene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts. Wir hatten zwei Gerichte zur Auswahl: Labskaus oder Pannfisch mit Bratkartoffeln.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es gegen 14.00 Uhr weiter zur Elbphilharmonie. Die Elbphilharmonie ist ein 2016 fertiggestelltes Konzerthaus und ein neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Wir hatten ein Plazaticket für die Zeit von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Im Innenbereich der Plaza befinden sich  u. a. die Aufgänge zum kleinen und großen Konzertsaal und ein Cafe. Auch ein Außenrundgang um das Gebäude ist Teil der Plaza. Von hier bietet sich eine schöne Aussicht über die Elbe, den Hafen und die Innenstadt Hamburgs. Zu der Plaza gelangten wir mit einer 82 Meter langen Rolltreppe. Die Fahrt mit der Rolltreppe dauerte ca. 3 Minuten und war auch schon ein Erlebnis.

Nach diesen tollen Eindrücken hatten wir noch Zeit im Cafe Minah einen Eisbecher, Eiskaffee, Kaffee o.ä. zu genießen. Viele von uns saßen bei diesem schönen Wetter auch draußen.

Um 16.30 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Gegen 17.45 Uhr war der Bus dann wieder in Schlamersdorf.

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Cupcakes 24.03.2017

Am 24. März 2017 wollte Christina Scheffler mit uns im Gemeindehaus in Schlamersdorf Cupcakes backen. Um 19.30 Uhr war Treffen im Gemeindehaus. Ein Cupcake ist ein kleiner Kuchen, der ursprünglich in einer Tasse gebacken wurde. Heute werden Cupcakes nicht in einer Tasse sondern in mit Papier ausgelegten Muffinformen gebacken. Christina hatte allerdings die Cupcakes schon zu Hause gebacken. Sie bereitete aber mit uns eine Buttercreme und eine Frischkäsecreme zu. Diese Cremes wurden mit Lebensmittelfarbe versetzt, so dass wir grüne, lila und rosa Creme hatten. Die Creme wurde in Spritzbeutel gefüllt , die Cupcakes mit Cremehauben versehen und diese mit Zuckerperlen, Streusel oder ähnlichem dekoriert.  Dabei waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt und alle waren mit viel Freude  dabei.

Danach zeigte uns Christina noch, wie man Cake-Pops herstellt. Cake-Pops werden auch Kuchenlollis oder kleine Kuchen am Stiel genannt. Kuchenbrösel werden mit Frischkäse gemischt und zu kleinen Kugeln geformt. Dann werden sie an Lutscherstielen angebracht und erhalten eine Beschichtung aus Zuckerguss oder Schokolade.  Anschließend kann der Cake-Pop auch dekoriert werden. So entstanden viele kleine Kunstwerke und es machte richtig viel  Spaß.  Christina hatte das wirklich super gemacht, jeder bekam sogar noch die Rezepte.

Nach der Arbeit ließen wir uns die Cupcakes und Cake-Pops schmecken. Wir hatten so viel gemacht, dass noch jeder welche mit nach Hause nehmen konnte.  Es war ein netter Abend, der gegen 22.30 Uhr endete.

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Weihnachts-Duo "Bibi & Ina"

"Schräge Bescherung!" am 09.12.2016

Tagesfahrt zum Weihnachtsmarkt Bremen

Am Freitag, 02.12.2016 fuhren wir mit dem Busunternehmen Witt zum Weihnachtsmarkt nach Bremen. Treffen war um 8.00 Uhr in Schlamersdorf.  Wir fuhren über Bad Segeberg, wo in Klein Rönnau noch zwei und in Bad Segeberg noch drei Frauen zustiegen. Insgesamt waren es 47 Teilnehmer. Der Busfahrer Herr Buck stellte sich kurz vor und dann begrüßte Erika Schult die Gäste und berichtete, dass der Basar in Schlamersdorf ein voller Erfolg war. Alles hatte gut geklappt. Um ca. 9.30 Uhr machten wir eine Pause, in der wir mit belegten Brötchen und Kaffee gut versorgt wurden. Kurz nach 10.00 Uhr ging es dann gut gestärkt weiter.

 

Kurz nach 11.00 Uhr kamen wir in Bremen an. Wir hatten bis um 15.30 Uhr Zeit, um bei strahlendem Sonnenschein über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Der Bremer Weihnachtsmarkt rund um den Roland auf dem Marktplatz ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.  Mit über 170 Ständen, Buden und Karussells bietet der Markt alles, was das Herz begehrt: Schmuck und Kleidung, Kerzen und Pralinen, eine Runde im historischen Riesenrad und vieles mehr. Natürlich fehlen auch kulinarische Highlights nicht wie Bratwurst, Kartoffelpuffer und Glühwein.  All das lädt zum ausgedehnten Bummel ein.

 

Die Zeit verging wirklich sehr schnell, man hatte viel zu sehen und bestimmt hatte jeder noch einen oder auch zwei Glühwein getrunken.

Pünktlich um 15.30 Uhr fuhren wir wieder in Richtung Heimat. Gegen 19.00 Uhr waren wir dann wieder in Schlamersdorf.  Es war ein sehr schöner Tag gewesen.

 

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe 

Fahrradtour durch das „Alte Land“

Am Freitag, 01.07.2016 fand unsere Fahrradtour durch das „Alte Land“ statt. Wir trafen uns um 7.30 Uhr mit unseren Fahrrädern in Schlamersdorf zum Verladen der Fahrräder. Wir fuhren mit Neubauer-Touristik. Um 8.00 Uhr war Abfahrt. Wir fuhren über Bad Segeberg, wo noch vier Frauen zustiegen. Insgesamt waren es 31 Teilnehmer.

 

Nach der Begrüßung von Margret Rahlf, stellten sich auch noch der Busfahrer Bernd Schmidt und Radbegleiter Georg Hansen vor. Um ca. 10.15 Uhr kamen wir in Stade an, von wo aus unsere Radtour starten sollte.

 

Gegen 12.30 Uhr kamen wir im Fährhaus Kirschenland in Jork an, wo unser Mittagessen war. Das Mittagessen war sehr gut und reichlich. Gut gestärkt ging es dann ca. 14.00 Uhr weiter.

 

Ca. 16.00 Uhr war dann Kaffeepause am Bus, wo es reichlich Kaffee und Kuchen gab.

 

Das „Alte Land“ ist Deutschlands größtes Obstanbaugebiet. Obstbäume so weit das Auge reicht, dazwischen Deiche und schmucke Dörfer mit prächtigen Fachwerkhäusern. Entstanden ist die Kulturlandschaft „Altes Land“ im 12. und 13. Jahrhundert durch Kultivierung, Entwässerung und Bedeichung des Marschlandes unter dem maßgeblichen Einfluss der Holländer.

 

Unterwegs mit dem Fahrrad haben wir viel gesehen. Wir sind entlang der Elbe gefahren, vorbei an großen Obstbaumgebieten und schönen Fachwerkhäusern.

 

Auch wenn es mal Probleme mit dem Fahrrad gab, der Busfahrer oder Radbegleiter hatten diese schnell behoben, und auch zwei Vermisste wurden schnell wieder gefunden.

 

Gefahren sind wir ca. 45 km, und das Wetter war für diesen Sommer ganz ok. Wir haben nur drei Regenschauer abbekommen.

 

Ca. 18.00 Uhr kamen wir in Buxtehude an, wo die Fahrräder wieder verladen wurden. Abfahrt war dann um 18.30 Uhr.

 

Kurz nach halb neun waren wir dann nach einem langen aber schönen Tag wieder in Schlamersdorf.

 

Bericht: Manuela Gloe

 

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Betongefäße selbst herstellen

Am Samstag, den 30.04.2016 um 14:00 Uhr trafen sich 13 Frauen auf dem Hof Rahlf, Aukamp, um Betongefäße selbst herzustellen. Beton eignet sich als Werkstoff wunderbar dazu, die Terrasse oder auch die Wohnung nach den eigenen Vorstellungen zu verschönern. Schöne Dinge aus Beton zu gießen braucht nicht viel Zeit. Man rührt einfach Trockenbeton mit Wasser an und füllt den angemischten Beton in eine Form. Als Gussformen wurden alte leere Plastikblumenübertöpfe, Rhabarberblätter, Tetra-Packs, Joghurtbecher und Silikonformen mitgebracht.

 

Von Brigitte Bolda wurde uns gezeigt, wie man es richtig macht. Mit viel Spaß machte man sich an die Arbeit. Nach der Herstellung vieler Kunstwerke gab es noch Kaffee und Kuchen.

Am Dienstag, den 03.05.2016 ab 15.00 Uhr konnten dann beim Hof Rahlf die getrockneten Betonsachen abgeholt werden. Sie wurden aus den Formen gelöst und mit nach Hause genommen.

Bericht und Bilder: Manuela Gloe

Hamburger Sommertour

Am 4. September fuhren wir um 13.00 Uhr gutgelaunt mit einem vollen Bus (auch Männer dabei) in Richtung Hamburg. Wir fuhren mit dem Unternehmen Kalkbergreisen.

Unser Reiseführer war Herr Bockholt von Kalkbergreisen und unser Fahrer Herr Wieser von Fa. Mietrach.
Bei beiden fühlten wir uns von Anfang an gut aufgehoben. Man merkte gleich, dass Hamburg die Lieblingsstadt von Herrn Bockholt ist. Wir erfuhren von ihm viel über die Stadt. Hamburg hat 2 Millionen Einwohner und
1 Million kommen täglich von außerhalb (Arbeit usw.) dazu. Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und gehört weltweit zu den größten Containerhäfen. Bei unserer Stadtrundfahrt bekamen wir
Ecken zu sehen, die viele von uns nicht kannten. Wir unterbrachen die Stadtrundfahrt zu einer Bootsfahrt auf der Außen- u. Binnenalster. Der humorvolle Kapitän verschönerte die Fahrt durch viele lustige Anekdoten. Er erzählte uns auch, dass die Elbphilharmonie nicht zum nächsten angegebenen Termin fertig wird und noch mehr Kosten auflaufen. Da kann man nur staunen.

Im netten Cafe „Minah“, wo wir dann schnell und sehr gut bedient wurden, machten wir eine gemütliche Kaffeepause. Dann ging die Stadtrundfahrt weiter Richtung Containerhafen, wo wir die gewaltigen Krähne sahen, die täglich viele Container transportieren. Halt machten wir noch am alten Elbtunnel, von wo aus wir einen wunderbaren Blick auf die Elbphilharmonie und die Landungsbrücken hatten!

Dann ging es weiter an die Landungsbrücken. Da konnte jeder einen kleinen Imbiss nehmen. Dann kam der Knüller: die Wasserspiele in „Planten und Blomen.“Die Parkanlage ist 45 ha groß. Der Wettergott meinte es gut mit uns und wir konnten die Wasserlichtspiele richtig genießen. Musik untermalte das Ganze und es war einfach schön. Danach traten wir die Heimreise an und alle waren sich einig „ein rundum toller Ausflug“.

Rosemarie Mann

Insektenhotel selbst basteln mit den Landfrauen

Die gehörnte Mauerbiene, die Grabbiene, Faltenwespe, viele Käfer, alle sind sie willkommen! Unser Hotel ist bezugsfertig! In zwei tägiger Zusammenarbeit mit unserer Expertin Ute Scheel-Rasch konnten wir aus Holzkisten, Bambusstäben, Reet, Zapfen, Holzscheite und hohle Stiele eine Unterkunft basteln. Es war viel Schneidearbeit und handwerkliches Geschick gefordert. Die Bambusstäbe mussten auf Maß geschnitten werden und fein abgehobelt werden. Dann bündeln und in die Holzkiste eingestapelt werden. Die Holzscheite, nur an der Längsseite mit verschieden großen Löchern bohren, dass sind die Gänge für die Bienen zur Eiablage. Ute hat uns immer mit Ratschlägen und viel Fachwissen weiter geholfen.

Am Ende konnte jede von uns eine schöne, individuelle Insektenherberge mit nach Hause nehmen. Es ist auch noch früh genug, denn der Schnee muss erst auftauen und die Frühlingssonne die Bienen hervorlocken. Die Kiste sollte geschützt in Süd/West Richtung stehen und gerne mal nachsehen, ob die Röhren angenommen werden. Denn ist alles bezugsfertig.

Schlamersdorfer Landfrauen stimmen sich auf Advent ein

Kekse backen im Advent von links: Anke Witt, Erika Rüder, Karin Mahnke, Lisa Lehmann & Elke Teske

Die Schlamersorfer Landfrauen trafen sich in der Heuherberge – Travequelle in Gießelrade. Unter Leitung von Frau Margret Rahlf wurden Plätzchen gebacken. Später wurden, bei Kerzenschein und Tee in gemütlicher Runde, die gelungenen Werke gekostet. Die Bäckerinnen fuhren überglücklich mit ihren Keksen nach Hause.

 

Bild und Text: Annegret Saathoff

Landfrauen aus Seekamp sind im Jahr 2010 für die Erntekrone und die Kirchendeko zuständig.

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