Landfrauenverein Schlamersdorf und Umgebung
Landfrauenverein Schlamersdorf und Umgebung

Berichte

Tagesausflug nach Hamburg am 14. Juli 2017

Der etwas andere Stadtrundgang
Fragen Sie mal in Hamburg einen Pastor nach dem Weg zum Bahnhof. „ Sie gehen an der Jacobikirche an der Steinstraße vorbei, in der Ferne sehen Sie den hoch aufragenden Turm der Petrikirche an der Mönckebergstraße, dann gehen Sie an der Katharinenkirche vorbei, gehen um die Micheliskirche herum und sehen schon fast die Rückseite des Bahnhofs.“ Fragen Sie hingegen einen Freund des kühlen Tropfens bekommen Sie eine völlig neue Wegbeschreibung: „Du gehst an Angie's Nightclub vorbei und immer geradeaus bis zu Rosi's Bar, dann siehst Du schon Luba Luft und dann geht’s nur noch ein paar Kurven weiter bis zum Möwe Sturzflug und denn bist Du auch schon gleich da.“
Wir fuhren in die Steinstraße und besuchten die Obdachlosenunterkunft Hinz & Kuntz. Dort treffen wir auf Chris, der mit Kaffeetasse in der Hand auf uns wartet. In der anderen Hand hält er eine Flasche Erdbeermilch (!). Aus beiden Getränken nimmt er dann und wann einen Schluck. Eigentlich ist er Verkäufer der Obdachlosen-Zeitung "Hinz und Kunzt" ; aber Chris ist auch Stadtführer mit besonderen Kenntnissen. Er führt heute eine 30-köpfige Gruppe von Landfrauen, zum Teil mit Anhang , in einen kleinen Aufenthaltsraum, der unterschiedlich bestuhlt ist. Alle finden einen Platz und Chris kassiert zu Beginn erstmal die Teilnahmegebühr für den anschließenden Rundgang. Nach sorgfältiger Prüfung des Betrages wird noch eben eine Quittung ausgestellt und dann beginnt für die Zuhörerinnen und Zuhörer das Eintauchen in eine andere Welt. „Ihr dürft alles fragen was ihr über Obdachlosigkeit wissen wollt – die Chance kommt so schnell nicht wieder”, sagt Chris zur Begrüßung. Er wird die Gruppe an diesem wunderschönen Sonnentag als Stadtführer zu den „Nebenschauplätzen” in der Hamburger City bringen. Nicht zum Michel, zum Hafen oder auf die Reeperbahn geht diese Tour, sondern zu Anlaufstätten für Wohnungs- und Obdachlose rund um den Hauptbahnhof.
"Es kommen alle", sagt Chris, "Banker, Polizisten, Schulklassen. Sie sollen lernen.“ Die Besucherinnen und Besucher wollen Infos über 'ne Welt, die so dermaßen weit weg ist.. "Manchmal sehen wir Obdachlose und wissen nichts über sie." Die Teilnehmer fragen die Dinge, die sie schon immer wissen wollten.
Bevor die Stadtführung beginnt, erzählt Chris von seinem eigenen Schicksal: „Obdachlose haben das Problem, dass sie depressiv sind, das sie meistens eine oder mehrere Suchterkrankungen haben”, sagt er. Der 50-Jährige ist durch einen persönlichen Schicksalsschlag auf der Straße gelandet. Er kennt alle Facetten : Leben auf der Platte, Alkoholismus („…mit einer Flasche Wodka am Tag hab ich angefangen, am Ende brauchte ich drei.., mit Drogen habe ich gar nicht erst angefangen, ich war stark verliebt; aber meine Lebensgefährtin ist dann verstorben…“)
Chris: „ Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich die meisten Obdachlosen einfach eine Scheinwelt aufbauen, aus der Obdachlosigkeit eigentlich rauswollen und eine eigene Wohnung haben möchten. Es ist ein Problem, das umzusetzen. Weil man ja nicht umsonst auf der Straße gelandet ist, da gibt es ja einen Hintergrund. Die meisten haben einen Schicksalsschlag erlebt. Und dann haben sich manche vier,
fünf Wohnungen angeguckt und jedes Mal eine Absage gekriegt, da läufst du gegen Windmühlen. Und irgendwann gibst du auf. Und je länger du auf der Straße lebst, desto schwieriger ist es, das normale Leben umzusetzen.“
Nach seinem Vortrag beginnt der Stadtgang. Seine Besucher sind nicht mehr ganz so fröhlich wie bei der Ankunft an der Steinstraße.
Dies ist ein spezieller Stadtrundgang. Er zeigt keine Wahrzeichen, nicht den Michel, nicht die Speicherstadt. Trotzdem zeigt er Plätze und Orte, die genauso zu einer Großstadt gehören wie das Rathaus. Es sind die Plätze der Obdachlosen. Die Gruppe macht sich auf den Weg durch die Stadt. Die erste Station draußen ist die City-Hof-Passage in den Hochhäusern zwischen Kloster- und Johanniswall. Ein wenig trostlos und verlassen sieht es hier aus – jenseits der nahen, schicken Einkaufsstraße. Aber für die Wohnungslosen ist hier eine wichtige Anlaufstelle – der kirchliche „StützPunkt” der Caritas. „Hier können Obdachlose ihre Habseligkeiten einschließen. Und es gibt Duschen und Toiletten”, erzählt Chris. Unterstützt wird die Einrichtung vom Runden Tisch St. Jacobi - einem Zusammenschluss der Kaufleute und der sozialen Initiativen in der Hamburger Innenstadt und der Sozialbehörde. Vorbei am „Übernachtungshaus Jona”, einer Einrichtung der Stadtmission mit Familienzimmern für Wohnungslose, geht es weiter und Chris erzählt von dem Ärger mit der Behörde, und später, am Bahnhof, erklärt er, warum vor der Wandelhalle immer klassische Musik gespielt wird. "Sie wollen uns hier vertreiben", sagt er. Im Eingangsbereich eines Kaufhauses an der Mönckebergstraße, dort, wo sonst die Obdachlosen nachts im Eingang lagen, sind Düsen, links und rechts in die Mauern eingelassen, Wasserdüsen. "Nachts automatische Reinigung", steht da. "Sie wollen uns loswerden.“ Ein paar Meter weiter erklärt unser Stadtführer das Drob - Inn, eine Beratungsstelle für Drogensüchtige mit einem Raum, in dem Rauschmittel unter Aufsicht konsumiert werden dürfen. Endstation der Tour ist schließlich die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof. Hier können Obdachlose sich auch tagsüber aufhalten und aufwärmen. Einige Teilnehmer haben zu Beginn im Aufenthaltsraum ein Sonderheft von Hinz&Kuntz bestellt und erhalten es nun am Ende unseres Weges. Chris hatte die Büchlein allesamt den ganzen Weg getragen. Er hätte sie auch am Beginn des Rundganges anbieten können. Der circa zweistündige Rund-gang führte vorbei an Orten, die in keinem Reiseführer erwähnt werden: Wohnheim statt Hotel Atlantik, Tagesaufenthaltsstätte statt Alsterpavillon, Drogenberatungsstelle statt Passagenbummel. „Es geht nicht darum, Sensationslust zu befriedigen.“ Die Stadtführer wollen Verständnis für die Welt der Betroffenen wecken. Und zeigen, dass die Stadt für alle offen bleiben muss.
Außerdem sind durch den Stadtrundgang zwei Teilzeit-Arbeitsplätze für ehemals Obdachlose entstanden.
Das Mittagessen in historischen Räumen Am Bahnhof wurden wir von Chris entlassen, durchquerten die Bahnhofshalle und stiegen in unseren Bus. Nach wenigen Fahrtminuten erreichten wir den Parkplatz hinter der Michaeliskirche (Michel). Von dort ging es zu Fuß 100 m weiter zu den “Krameramtsstuben“ . Ein echtes Stück Hamburger Geschichte erwartete uns - am Fuße des Michel gelegen. Am Ende eines historischen Gässchens mit Hamburger Hofbebauung, wie es für das 17. Jahrhundert typisch war, konnten wir unser Restaurant betreten. Befanden wir uns gerade noch im Getümmel der Großstadt, so konnten wir hier in ein Stück hanseatische Tradition entfliehen. Ursprünglich als Wohnungen für Krämer-Witwen gedacht, finden sich dort die urigen »Krameramtsstuben«. Das gemütliche Ambiente und die herzliche Gastlichkeit
haben uns überzeugt. Mit Sicherheit ist das Lokal nicht nur bei Hamburger Jungs und Deerns beliebt.. Trotz moderner Einflüsse, die in die Speisen Einzug gehalten haben, hat sich das Restaurant seinen antiken Charme bewahrt. Jeder von uns erhielt ein laminiertes Kärtchen mit dem Hinweis auf sein Wunschgericht. Reichlich Fisch wurde aufgetragen. Es hat allen geschmeckt , und die Preise waren angemessen. Der Besuch auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie
Unser Verdauungsspaziergang führt uns über eine lange Holzbrücke mit Aussicht auf die Speicherstadt. Auf diesem Bretterweg mit Geländer rechts und links lässt uns nicht vom Weg abkommen. So erreichen wir den gläsernen Neubau der Elbphilharmonie. Sofort wird klar, dass nicht nur William und Kate den Weg zur öffentlichen Aussichtsplattform Plaza gefunden haben. Hier haben die Hamburger einen echten Publikumsmagneten errichtet, der auch noch Kunst und Kultur in den Hafen bringen soll. Täglich strömen wohl bis zu 15.000 Gäste in die HafenCity, um auf 37 Metern Höhe den Ausblick auf Stadt und Hafen zu genießen. Mit dem Einscannen eines QR-Codes wird der Zutritt erlaubt. Vom Eingangsbereich des Gebäudes an der Ostseite führt eine 82 Meter lange, gebogene Rolltreppe durch die sogenannte Tube aufwärts direkt zum Panoramafenster im 6. Obergeschoss, das den Blick auf den Hafen freigibt. Weltweit ist sie die erste gebogene Rolltreppe – mit einer Fahrtzeit von etwa 2,5 Minuten.
Im Mitteilungsblatt heißt es, dass nicht nur Konzertbesucher oder Hotelgäste, sondern alle, die die Aussicht genießen, die Architektur erkunden oder einfach nur einen Kaffee trinken möchten, auf der Plaza willkommen sind. (Eintritt 2,- €)
Einzelne Bereiche der Plaza sind mit verspiegeltem Glas verkleidet; hier sind dann das Bild der Hafenkulisse, der Himmel und die Kirchtürme der Stadt im Fenster zu bestaunen.
Den Abschluss des Hamburg-Tages bildete bei allerbestem Wetter und Blick auf das imposante Gebäude eine große Portion Eis mit Sahne.
Die Rückfahrt gestaltete sich zügiger als vermutet. Trotz starkem Verkehrsaufkommen und Baustellen erreichten wir unsere Heimatorte pünktlich

Bericht: Hans-Joachim Bolda, Garbek

Tagesfahrt nach Hamburg am 26.05.2017

Am Freitag, den 26.05.2017 fand unsere Tagestour nach Hamburg mit 31 Teilnehmern statt. Wir fuhren mit Kalkbergreisen. Unser Busfahrer hieß Herr Bockholt. Um 8.00 Uhr war Abfahrt in Schlamersdorf. Wir fuhren über Garbek, wo Abfahrt um 8.15 Uhr war.

Unser erstes Ziel bei sehr schönem Wetter war die Redaktion des Straßenmagazins Hinz & Kunzt. Gegen 9.30 Uhr waren wir am Ziel. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam einen Stadtführer. Der Stadtführer unserer Gruppe hieß Chris. Chris erzählte einiges über die Geschichte von Hinz & Kunzt und auch seine traurige Geschichte. Gegründet wurde das Straßenmagazin 1993 und wird von Profis gemacht. Am 6. November 1993 erschien die erste Hinz & Kunzt. Sie wurde 30.000 Mal gedruckt. Nach zehn Tagen waren alle Zeitungen verkauft. Heute liegt die Auflage bei rund 60.000 Heften monatlich. Diese Hefte werden von mehr als 500 Obdachlosen, Wohnungslosen und Ex-Obdachlosen auf der Strasse  verkauft. Ein Heft kostet 2,20 Euro, davon sind 1,10 Euro für den Verkäufer.

Dann begann eine etwas andere Stadtführung. Bei dieser Stadtführung sahen wir z.B. die Bahnhofsmission, die Tagesaufenthaltsstätte und das Drob Inn. Dort bekommen die Drogensüchtigen alles, was sie zum Nehmen der Drogen brauchen. Nur die Drogen müssen sie selbst mitbringen. Gegen 12.00 Uhr kamen wir wieder am Bus an.

Dann fuhren wir zu den Krameramtsstuben zum Mittagessen. Die Krameramtsstuben liegen unterhalb des Michels und wurden früher für Witwen vom Krameramt genutzt. Diese Fachwerkhäuser bilden heute die letzte geschlossene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts. Wir hatten zwei Gerichte zur Auswahl: Labskaus oder Pannfisch mit Bratkartoffeln.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es gegen 14.00 Uhr weiter zur Elbphilharmonie. Die Elbphilharmonie ist ein 2016 fertiggestelltes Konzerthaus und ein neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Wir hatten ein Plazaticket für die Zeit von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Im Innenbereich der Plaza befinden sich  u. a. die Aufgänge zum kleinen und großen Konzertsaal und ein Cafe. Auch ein Außenrundgang um das Gebäude ist Teil der Plaza. Von hier bietet sich eine schöne Aussicht über die Elbe, den Hafen und die Innenstadt Hamburgs. Zu der Plaza gelangten wir mit einer 82 Meter langen Rolltreppe. Die Fahrt mit der Rolltreppe dauerte ca. 3 Minuten und war auch schon ein Erlebnis.

Nach diesen tollen Eindrücken hatten wir noch Zeit im Cafe Minah einen Eisbecher, Eiskaffee, Kaffee o.ä. zu genießen. Viele von uns saßen bei diesem schönen Wetter auch draußen.

Um 16.30 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat. Gegen 17.45 Uhr war der Bus dann wieder in Schlamersdorf.

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Cupcakes 24.03.2017

Am 24. März 2017 wollte Christina Scheffler mit uns im Gemeindehaus in Schlamersdorf Cupcakes backen. Um 19.30 Uhr war Treffen im Gemeindehaus. Ein Cupcake ist ein kleiner Kuchen, der ursprünglich in einer Tasse gebacken wurde. Heute werden Cupcakes nicht in einer Tasse sondern in mit Papier ausgelegten Muffinformen gebacken. Christina hatte allerdings die Cupcakes schon zu Hause gebacken. Sie bereitete aber mit uns eine Buttercreme und eine Frischkäsecreme zu. Diese Cremes wurden mit Lebensmittelfarbe versetzt, so dass wir grüne, lila und rosa Creme hatten. Die Creme wurde in Spritzbeutel gefüllt , die Cupcakes mit Cremehauben versehen und diese mit Zuckerperlen, Streusel oder ähnlichem dekoriert.  Dabei waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt und alle waren mit viel Freude  dabei.

Danach zeigte uns Christina noch, wie man Cake-Pops herstellt. Cake-Pops werden auch Kuchenlollis oder kleine Kuchen am Stiel genannt. Kuchenbrösel werden mit Frischkäse gemischt und zu kleinen Kugeln geformt. Dann werden sie an Lutscherstielen angebracht und erhalten eine Beschichtung aus Zuckerguss oder Schokolade.  Anschließend kann der Cake-Pop auch dekoriert werden. So entstanden viele kleine Kunstwerke und es machte richtig viel  Spaß.  Christina hatte das wirklich super gemacht, jeder bekam sogar noch die Rezepte.

Nach der Arbeit ließen wir uns die Cupcakes und Cake-Pops schmecken. Wir hatten so viel gemacht, dass noch jeder welche mit nach Hause nehmen konnte.  Es war ein netter Abend, der gegen 22.30 Uhr endete.

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Weihnachts-Duo "Bibi & Ina"

"Schräge Bescherung!" am 09.12.2016

Tagesfahrt zum Weihnachtsmarkt Bremen

Am Freitag, 02.12.2016 fuhren wir mit dem Busunternehmen Witt zum Weihnachtsmarkt nach Bremen. Treffen war um 8.00 Uhr in Schlamersdorf.  Wir fuhren über Bad Segeberg, wo in Klein Rönnau noch zwei und in Bad Segeberg noch drei Frauen zustiegen. Insgesamt waren es 47 Teilnehmer. Der Busfahrer Herr Buck stellte sich kurz vor und dann begrüßte Erika Schult die Gäste und berichtete, dass der Basar in Schlamersdorf ein voller Erfolg war. Alles hatte gut geklappt. Um ca. 9.30 Uhr machten wir eine Pause, in der wir mit belegten Brötchen und Kaffee gut versorgt wurden. Kurz nach 10.00 Uhr ging es dann gut gestärkt weiter.

 

Kurz nach 11.00 Uhr kamen wir in Bremen an. Wir hatten bis um 15.30 Uhr Zeit, um bei strahlendem Sonnenschein über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Der Bremer Weihnachtsmarkt rund um den Roland auf dem Marktplatz ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland.  Mit über 170 Ständen, Buden und Karussells bietet der Markt alles, was das Herz begehrt: Schmuck und Kleidung, Kerzen und Pralinen, eine Runde im historischen Riesenrad und vieles mehr. Natürlich fehlen auch kulinarische Highlights nicht wie Bratwurst, Kartoffelpuffer und Glühwein.  All das lädt zum ausgedehnten Bummel ein.

 

Die Zeit verging wirklich sehr schnell, man hatte viel zu sehen und bestimmt hatte jeder noch einen oder auch zwei Glühwein getrunken.

Pünktlich um 15.30 Uhr fuhren wir wieder in Richtung Heimat. Gegen 19.00 Uhr waren wir dann wieder in Schlamersdorf.  Es war ein sehr schöner Tag gewesen.

 

Bericht: Manuela Gloe

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe 

Fahrradtour durch das „Alte Land“

Am Freitag, 01.07.2016 fand unsere Fahrradtour durch das „Alte Land“ statt. Wir trafen uns um 7.30 Uhr mit unseren Fahrrädern in Schlamersdorf zum Verladen der Fahrräder. Wir fuhren mit Neubauer-Touristik. Um 8.00 Uhr war Abfahrt. Wir fuhren über Bad Segeberg, wo noch vier Frauen zustiegen. Insgesamt waren es 31 Teilnehmer.

 

Nach der Begrüßung von Margret Rahlf, stellten sich auch noch der Busfahrer Bernd Schmidt und Radbegleiter Georg Hansen vor. Um ca. 10.15 Uhr kamen wir in Stade an, von wo aus unsere Radtour starten sollte.

 

Gegen 12.30 Uhr kamen wir im Fährhaus Kirschenland in Jork an, wo unser Mittagessen war. Das Mittagessen war sehr gut und reichlich. Gut gestärkt ging es dann ca. 14.00 Uhr weiter.

 

Ca. 16.00 Uhr war dann Kaffeepause am Bus, wo es reichlich Kaffee und Kuchen gab.

 

Das „Alte Land“ ist Deutschlands größtes Obstanbaugebiet. Obstbäume so weit das Auge reicht, dazwischen Deiche und schmucke Dörfer mit prächtigen Fachwerkhäusern. Entstanden ist die Kulturlandschaft „Altes Land“ im 12. und 13. Jahrhundert durch Kultivierung, Entwässerung und Bedeichung des Marschlandes unter dem maßgeblichen Einfluss der Holländer.

 

Unterwegs mit dem Fahrrad haben wir viel gesehen. Wir sind entlang der Elbe gefahren, vorbei an großen Obstbaumgebieten und schönen Fachwerkhäusern.

 

Auch wenn es mal Probleme mit dem Fahrrad gab, der Busfahrer oder Radbegleiter hatten diese schnell behoben, und auch zwei Vermisste wurden schnell wieder gefunden.

 

Gefahren sind wir ca. 45 km, und das Wetter war für diesen Sommer ganz ok. Wir haben nur drei Regenschauer abbekommen.

 

Ca. 18.00 Uhr kamen wir in Buxtehude an, wo die Fahrräder wieder verladen wurden. Abfahrt war dann um 18.30 Uhr.

 

Kurz nach halb neun waren wir dann nach einem langen aber schönen Tag wieder in Schlamersdorf.

 

Bericht: Manuela Gloe

 

Bilder: Silke Kelting und Manuela Gloe

Betongefäße selbst herstellen

Am Samstag, den 30.04.2016 um 14:00 Uhr trafen sich 13 Frauen auf dem Hof Rahlf, Aukamp, um Betongefäße selbst herzustellen. Beton eignet sich als Werkstoff wunderbar dazu, die Terrasse oder auch die Wohnung nach den eigenen Vorstellungen zu verschönern. Schöne Dinge aus Beton zu gießen braucht nicht viel Zeit. Man rührt einfach Trockenbeton mit Wasser an und füllt den angemischten Beton in eine Form. Als Gussformen wurden alte leere Plastikblumenübertöpfe, Rhabarberblätter, Tetra-Packs, Joghurtbecher und Silikonformen mitgebracht.

 

Von Brigitte Bolda wurde uns gezeigt, wie man es richtig macht. Mit viel Spaß machte man sich an die Arbeit. Nach der Herstellung vieler Kunstwerke gab es noch Kaffee und Kuchen.

Am Dienstag, den 03.05.2016 ab 15.00 Uhr konnten dann beim Hof Rahlf die getrockneten Betonsachen abgeholt werden. Sie wurden aus den Formen gelöst und mit nach Hause genommen.

Bericht und Bilder: Manuela Gloe

Hamburger Sommertour

Am 4. September fuhren wir um 13.00 Uhr gutgelaunt mit einem vollen Bus (auch Männer dabei) in Richtung Hamburg. Wir fuhren mit dem Unternehmen Kalkbergreisen.

Unser Reiseführer war Herr Bockholt von Kalkbergreisen und unser Fahrer Herr Wieser von Fa. Mietrach.
Bei beiden fühlten wir uns von Anfang an gut aufgehoben. Man merkte gleich, dass Hamburg die Lieblingsstadt von Herrn Bockholt ist. Wir erfuhren von ihm viel über die Stadt. Hamburg hat 2 Millionen Einwohner und
1 Million kommen täglich von außerhalb (Arbeit usw.) dazu. Der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und gehört weltweit zu den größten Containerhäfen. Bei unserer Stadtrundfahrt bekamen wir
Ecken zu sehen, die viele von uns nicht kannten. Wir unterbrachen die Stadtrundfahrt zu einer Bootsfahrt auf der Außen- u. Binnenalster. Der humorvolle Kapitän verschönerte die Fahrt durch viele lustige Anekdoten. Er erzählte uns auch, dass die Elbphilharmonie nicht zum nächsten angegebenen Termin fertig wird und noch mehr Kosten auflaufen. Da kann man nur staunen.

Im netten Cafe „Minah“, wo wir dann schnell und sehr gut bedient wurden, machten wir eine gemütliche Kaffeepause. Dann ging die Stadtrundfahrt weiter Richtung Containerhafen, wo wir die gewaltigen Krähne sahen, die täglich viele Container transportieren. Halt machten wir noch am alten Elbtunnel, von wo aus wir einen wunderbaren Blick auf die Elbphilharmonie und die Landungsbrücken hatten!

Dann ging es weiter an die Landungsbrücken. Da konnte jeder einen kleinen Imbiss nehmen. Dann kam der Knüller: die Wasserspiele in „Planten und Blomen.“Die Parkanlage ist 45 ha groß. Der Wettergott meinte es gut mit uns und wir konnten die Wasserlichtspiele richtig genießen. Musik untermalte das Ganze und es war einfach schön. Danach traten wir die Heimreise an und alle waren sich einig „ein rundum toller Ausflug“.

Rosemarie Mann

Insektenhotel selbst basteln mit den Landfrauen

Die gehörnte Mauerbiene, die Grabbiene, Faltenwespe, viele Käfer, alle sind sie willkommen! Unser Hotel ist bezugsfertig! In zwei tägiger Zusammenarbeit mit unserer Expertin Ute Scheel-Rasch konnten wir aus Holzkisten, Bambusstäben, Reet, Zapfen, Holzscheite und hohle Stiele eine Unterkunft basteln. Es war viel Schneidearbeit und handwerkliches Geschick gefordert. Die Bambusstäbe mussten auf Maß geschnitten werden und fein abgehobelt werden. Dann bündeln und in die Holzkiste eingestapelt werden. Die Holzscheite, nur an der Längsseite mit verschieden großen Löchern bohren, dass sind die Gänge für die Bienen zur Eiablage. Ute hat uns immer mit Ratschlägen und viel Fachwissen weiter geholfen.

Am Ende konnte jede von uns eine schöne, individuelle Insektenherberge mit nach Hause nehmen. Es ist auch noch früh genug, denn der Schnee muss erst auftauen und die Frühlingssonne die Bienen hervorlocken. Die Kiste sollte geschützt in Süd/West Richtung stehen und gerne mal nachsehen, ob die Röhren angenommen werden. Denn ist alles bezugsfertig.

Schlamersdorfer Landfrauen stimmen sich auf Advent ein

Kekse backen im Advent von links: Anke Witt, Erika Rüder, Karin Mahnke, Lisa Lehmann & Elke Teske

Die Schlamersorfer Landfrauen trafen sich in der Heuherberge – Travequelle in Gießelrade. Unter Leitung von Frau Margret Rahlf wurden Plätzchen gebacken. Später wurden, bei Kerzenschein und Tee in gemütlicher Runde, die gelungenen Werke gekostet. Die Bäckerinnen fuhren überglücklich mit ihren Keksen nach Hause.

 

Bild und Text: Annegret Saathoff

Landfrauen aus Seekamp sind im Jahr 2010 für die Erntekrone und die Kirchendeko zuständig.

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